Wir stellen Ihnen auf dieser Seite
nützliche Informationen über die verwendeten Schnittstellen und
Formate bereit.
1. Verzeichnisdienst
1.1 Schnittstellen
Im Rahmen eines
Common-PKI
konformen Zertifizierungsdiensteanbieters bietet T-TeleSec die Schnittstellen
LDAP und OCSP entsprechend Common-PKI für den Verzeichnisdienstzugriff an.
1.1.1 Webserver
Der T-TeleSec PKS Webserver ist unter
http://www.telesec.de/pks
mittels HTTP oder HTTPS erreichbar. Der Server ist mit einem
T-TeleSec ServerPass
Zertifikat für die SSL Verbindung (Verschlüsselungsstärke 128 Bit)
gesichert.
Auf diesem Webserver werden allgemeine Informationen zum Public Key
Service bereitgestellt. Die Beauftragung von Karten erfolgt
mittels der dort abrufbaren Formulare. Des Weiteren gibt es ein
Interface zum Verzeichnisdienst für die Suche nach abrufbaren Zertifikaten
sowie den download der Sperrliste
(
Pks-Sperrlistenprofil.pdf).
1.1.2 LDAP
Das LDAP Protokoll bietet eine allgemein anerkannte Möglichkeit
zur Verteilung von Zertifikaten und Sperrlisten. T-TeleSec nutzt
dieses zur Verteilung von abrufbaren Signatur- und
Verschlüsselungszertifikaten sowie Sperrlisten. Der T-TeleSec
LDAP Server unterstützt die LDAP Version 3. Er ist unter
der URL ldap://pks-ldap.telesec.de über den Port 389 erreichbar.
Im Rahmen der PKS-Dienstleistung werden unterschiedliche Zertifikatstypen
ausgegeben. In der folgenden Tabelle finden Sie eine Auflistung
der Abbildung im LDAP-Server:
| Zertifikatstyp |
Veröffentlichung der Zertifikate und Sperrliste im Subtree |
qualifizierte Signaturzertifikate und Verschlüsselungszertifikate
mit 1024Bit Schlüssel |
o=Deutsche Telekom AG,c=de |
qualifizierte Signaturzertifikate
mit 2048Bit Schlüssel |
o=Deutsche Telekom AG,c=de |
Attributzertifikate zu Signaturzertifikaten
mit 2048Bit Schlüssel |
o=Deutsche Telekom AG,c=de |
| Zertifikate für Verschlüsselung, Authentisierung
und fortgeschrittene Signatur mit 2048Bit Schlüssel |
o=T-Systems International GmbH,c=de |
Die verwendete Spezifikation der Struktur des LDAP Servers finden Sie
hier:
PKS-LDAP-Schnittstelle.pdf
1.1.3 OCSP
Das OCSP-Protokoll ermöglicht die Prüfung
und das Herunterladen von qualifizierten Zertifikaten. Der Transport der OCSP-Requests
erfolgt mittels des HTTP Protokolls. In der folgenden Tabelle finden Sie eine Auflistung
der URL zur Prüfung der unterschiedlichen Zertifikatypen mittels OCSP:
| Zertifikatstyp |
URL des OCSP-Responders |
qualifizierte Signaturzertifikate und Verschlüsselungszertifikate
mit 1024Bit Schlüssel |
http://pks.telesec.de/ocspr |
qualifizierte Signaturzertifikate
mit 2048Bit Schlüssel |
http://pks.telesec.de/ocspr |
Attributzertifikate zu Signaturzertifikaten
mit 2048Bit Schlüssel |
http://pks.telesec.de/ocspr |
| Zertifikate für Verschlüsselung, Authentisierung und
fortgeschrittene Signatur mit 2048Bit Schlüssel |
nicht vorhanden |
Die verwendete Spezifikation der Schnittstelle des OCSP-Responders
und der verwendeten Datenstrukturen finden Sie hier:
PKS-OCSP-Responder.pdf
2 Formate
2.1 Zertifikatsprofil
Im Rahmen der PKS-Dienstleistung werden unterschiedliche Typen
von Zertifikaten ausgegeben. Deren Profilbeschreibung finden Sie
in der folgenden Tabelle:
2.2 Sperrliste
Das Profil der Sperrliste finden Sie hier:
Pks-Sperrlistenprofil Common-PKI.pdf
2.3 Zertifikatsversand
Der Zertifikatsversand im Rahmen der Nachpersonalisierung von
NetKey Karten erfolgt mittels verschlüsselter Dateien im PKCS#7 Format.
Die Profilierung des verwendeten PKCS#7 Formates finden Sie hier:
PKS_Pkcs7Profil.pdf
3 Chipkarte
Die von T-Systems im Rahmen der PKS Dienstleistung
eingesetzten Chipkarten basieren auf dem Betriebssytem TCOS V3.0. Sofern Sie
Details über den Aufbau und die Struktur der Chipkarte benötigen,
kontaktieren Sie bitte unseren
Chipkarten-Support.